22 November 2010
Warnung
Wenn Sie demnächst auf dem W-Lan, na: W-Markt Ihres Vertrauens einen Mann sehen mit übergroßem Rucksack, Vollbart, finsterem Blick, eigenartigem Verhalten und komischer Kleidung, dann sollten Sie ......
(abgebrochen wegen doof)
Ihr Bundesministerium für Innerstes
(abgebrochen wegen doof)
Ihr Bundesministerium für Innerstes
Labels: Anschlag, Bombe, Deutschland, Weihnachtsmarkt
18 November 2010
Peinlicher Schreibfehler bei SPIEGEL ONLINE
09 Januar 2009
17 Dezember 2007
Dichten – ein Weihnachtsmärchen
Im frostigen Monat Dezember war’s
Die Röcke wurden länger
Da stand bald die Weihnacht vor der Tür
und mir wurde bang und bänger.
Und als die Weihnacht noch näher kam,
Da wurde im Magen ganz flau mir
Im Kopf tanzten Wirren ganz übel herum.
Ich kämpfte dagegen mit Braubier.
Und als ich die grellbunten Lichtelein sah,
die Myrthen und Printen und Kuchen;
Mich dünkte ganz bitter, verdreht und verirrt:
Sie wolln Dich zum Kaufrausch versuchen.
Sie kauften Klamotten, sie kauften viel Scheiß.
Sie kauften ganz wild und verbissen
in hektischer Fahrt, doch fühlte ich mich
von Kaufrausch und Konsum beschissen.
Ich wollte nicht kaufen, wollte nicht rauschen,
rang lieber nach Reimund nach Worten
Dort draußen im Schatten,
Weit weg von geschäftlichen Orten.
So saß ich nun nieder an Tisch und an Stuhl,
um Weihnacht und Schnee zu bedichten
mit Worten voll Brunst und voll Gunst,
um Mammon und Kaufrausch zu richten.
Ich dichtete Heine ganz wild hinterher,
mit Metrum und Versfußgewimmel,
Womit man bedichtet, wenn sie naht,
Die Weihnacht, den lieblichen Lümmel.
Ich kenne das Vorspiel, ich kenne das Nachspiel,
Ich kenn auch die Braten und Düfte;
Ich wußte, das Christkind stapft nicht durch den Schnee,
es schwebt lieber hoch durch die Lüfte.
Ein neues Gedicht, ein bessres Gedicht,
O Weihnacht, will ich Dir hier singen!
Wir wollen schon hier in der Vorweihnachtszeit
Dem Christkind den Endreim beibringen.
Wir wollen die Worte sich reimen lassen,
Sie sollen nicht arhythmisch hinken;
Die Botschaft von Weihnacht mit Freude und Durst,
sie soll nicht in Prosa versinken.
Es gibt nämlich Reime für uns sonder Zahl
Für Hauptwort und auch für Adverben,
auch Beiwort, Artikel und Verb,
Müssen nicht reimlos verderben.
Ja, Reime für alle zur Weihnachtszeit,
Sobald die Worte passen!
Das Kaufen und Shoppen, das lassen wir gern
Den Deppen aller Rassen.
Ein neues Gedicht, ein Weihnachtsgedicht!
Es klingt wie Heine auf Drogen!
Der Kaufrausch der Menschen ist vorbei,
Sie machen um Karstadt den Bogen.
Das Gedicht ist jetzt fertig mit Anfang und Schluß.
Ich habe gekämpft und gerungen
Mit Satzbau und Wahrheit. Ich hoffe ganz fest,
es ist mir am Ende gelungen.
Die Röcke wurden länger
Da stand bald die Weihnacht vor der Tür
und mir wurde bang und bänger.
Und als die Weihnacht noch näher kam,
Da wurde im Magen ganz flau mir
Im Kopf tanzten Wirren ganz übel herum.
Ich kämpfte dagegen mit Braubier.
Und als ich die grellbunten Lichtelein sah,
die Myrthen und Printen und Kuchen;
Mich dünkte ganz bitter, verdreht und verirrt:
Sie wolln Dich zum Kaufrausch versuchen.
Sie kauften Klamotten, sie kauften viel Scheiß.
Sie kauften ganz wild und verbissen
in hektischer Fahrt, doch fühlte ich mich
von Kaufrausch und Konsum beschissen.
Ich wollte nicht kaufen, wollte nicht rauschen,
rang lieber nach Reimund nach Worten
Dort draußen im Schatten,
Weit weg von geschäftlichen Orten.
So saß ich nun nieder an Tisch und an Stuhl,
um Weihnacht und Schnee zu bedichten
mit Worten voll Brunst und voll Gunst,
um Mammon und Kaufrausch zu richten.
Ich dichtete Heine ganz wild hinterher,
mit Metrum und Versfußgewimmel,
Womit man bedichtet, wenn sie naht,
Die Weihnacht, den lieblichen Lümmel.
Ich kenne das Vorspiel, ich kenne das Nachspiel,
Ich kenn auch die Braten und Düfte;
Ich wußte, das Christkind stapft nicht durch den Schnee,
es schwebt lieber hoch durch die Lüfte.
Ein neues Gedicht, ein bessres Gedicht,
O Weihnacht, will ich Dir hier singen!
Wir wollen schon hier in der Vorweihnachtszeit
Dem Christkind den Endreim beibringen.
Wir wollen die Worte sich reimen lassen,
Sie sollen nicht arhythmisch hinken;
Die Botschaft von Weihnacht mit Freude und Durst,
sie soll nicht in Prosa versinken.
Es gibt nämlich Reime für uns sonder Zahl
Für Hauptwort und auch für Adverben,
auch Beiwort, Artikel und Verb,
Müssen nicht reimlos verderben.
Ja, Reime für alle zur Weihnachtszeit,
Sobald die Worte passen!
Das Kaufen und Shoppen, das lassen wir gern
Den Deppen aller Rassen.
Ein neues Gedicht, ein Weihnachtsgedicht!
Es klingt wie Heine auf Drogen!
Der Kaufrausch der Menschen ist vorbei,
Sie machen um Karstadt den Bogen.
Das Gedicht ist jetzt fertig mit Anfang und Schluß.
Ich habe gekämpft und gerungen
Mit Satzbau und Wahrheit. Ich hoffe ganz fest,
es ist mir am Ende gelungen.
17 August 2007
Die Welt verstehen durch Vergleichen (1)
13 August 2007
Und Du, Kleine Hufeisennase,
stirbst uns doch bitte allen Widrigkeiten zum Trotz nicht aus!!! Abgemacht??
Hand, wenn nicht Nase drauf und Ehrenwort.
Pro Hufeisennase contra Waldschlösschenbrücke e.V. c/o Die Bombe
Hand, wenn nicht Nase drauf und Ehrenwort.
Pro Hufeisennase contra Waldschlösschenbrücke e.V. c/o Die Bombe
Lieber Weltgeist,
da in dem öden Museumsdorf Dresden sonst nichts los ist, streiten sich die dortigen Eingeborenen seit Monden wenn nicht Äonen darüber, ob über den eingepferchten Fluß Elbe eine Brücke namens „Waldschlösschenbrücke“ gebaut wird oder nicht. Andernorts werden solche Bauwerke einfach hingesetzt oder nicht – in dem Ahnungslosental kurz vor Tschechien, dessen größter Wunsch jahrzehntelang darin bestand, Westfernsehen empfangen zu können und das nun folgerichtig mit dem mdr gestraft wird, braucht man dafür aber UNESCO, Regierungspräsidien, Bürgerentscheide und Gerichte. Gleichzeitig werden alle, die sich nicht dagegen wehren können, medial und ungefragt mit dem Brückeneiertanz belästigt. Soweit, so Dresden.
Nun, kurz bevor die Brücke mit Hilfe von UN-Blauhelmen und amtlichen Baupanzern gegen die Stadt oder das Regierungspräsidium oder wen auch immer durchgesetzt werden sollte, trittst Du, Weltgeist, auf die Bühne und gibst dem eingefahrenen Schlamassel endlich die Wendung, die schwer vonnöten war: In Form der Kleinen Hufeisennase weißt Du die Brücke zu verhindern.
Weltgeist! Nicht nur, dass Du Lebensformen wie Kurzohrrüsselspringer, Seenadel oder auch Kleine Hufeisennase erfindest, macht Dich zum Größten – nein, die Kleine Hufeisennase nun auch noch den Dresdnern um die Ohren zu hauen, dass diese noch blöder aus der Wäsche gucken – das ist einfach unerreicht!!
Wir besingen Dich, feiern Dich und preisen Dich in unseren Liedern!
Weiter so: Die Bombe
Nun, kurz bevor die Brücke mit Hilfe von UN-Blauhelmen und amtlichen Baupanzern gegen die Stadt oder das Regierungspräsidium oder wen auch immer durchgesetzt werden sollte, trittst Du, Weltgeist, auf die Bühne und gibst dem eingefahrenen Schlamassel endlich die Wendung, die schwer vonnöten war: In Form der Kleinen Hufeisennase weißt Du die Brücke zu verhindern.
Weltgeist! Nicht nur, dass Du Lebensformen wie Kurzohrrüsselspringer, Seenadel oder auch Kleine Hufeisennase erfindest, macht Dich zum Größten – nein, die Kleine Hufeisennase nun auch noch den Dresdnern um die Ohren zu hauen, dass diese noch blöder aus der Wäsche gucken – das ist einfach unerreicht!!
Wir besingen Dich, feiern Dich und preisen Dich in unseren Liedern!
Weiter so: Die Bombe
07 Juli 2007
Herrgott Schäuble!
Sie glauben also allen Ernstes, dass man, so wie man Kinder ohne Abendbrot und Ego-Shooter ins Bett schickt, nachdem diese sich mehr oder weniger daneben benommen haben, Terroristen einfach das Mobiltelefon wegnimmt und den T-Home-Anschluss kündigt, um den Krieg gegen den Terror zu gewinnen. Glauben Sie das wirklich allen Ernstes? Ja?Haben Sie denn eigentlich noch alle Leitungen auf Empfang? Gerade ist Ruhe in das magentafarbene Unternehmen gekommen und schon eröffnen Sie das nächste Störfeuer. Wieviele Arbeitsplätze Sie mit Ihrem Vorschlag aufs Spiel setzen, vermögen wir uns hier gar nicht auszumalen.
Andererseits haben Sie vielleicht recht, wenn Sie sagen, dass, wenn man Terroristen in Deutschland bedauerlicherweise nicht einfach so abknallen kann, man sich halt andere wirkungsvolle Mittel überlegen müsse. Wir können uns nur eben noch allzu gut daran erinnern, wie es uns ging, als unsere Eltern uns das Lieblingsspielzeug weggenommen haben. Und wir können Ihnen versichern, dass wir uns sehr sehr schlecht gefühlt haben. Und wir waren sehr sehr wütend auf unsere Eltern. Und sind es zum Teil immer noch...
Ihre Tugendterroristen von Die Bombe
